Risikofaktoren für Demenz – Gene, Gesundheit und Lebensstil
Demenz entsteht durch ein Zusammenspiel verschiedener Faktoren. Manche Risiken können wir beeinflussen, andere nicht. Ein bewusster Lebensstil kann jedoch helfen, das Erkrankungsrisiko zu senken oder den Verlauf zu verzögern.
Genetische Faktoren
Einige Formen der Demenz, insbesondere Alzheimer, können familiär gehäuft auftreten. Vererbbare Genmutationen sind jedoch selten. Meist erhöhen Gene nur das Risiko – ob eine Demenz tatsächlich ausbricht, hängt auch von anderen Faktoren ab.
Gesundheitliche Risiken
- Bluthochdruck, Diabetes, Übergewicht: belasten Herz und Gefäße – und damit auch das Gehirn.
- Schlaganfälle und Herz-Kreislauf-Erkrankungen: können vaskuläre Demenz auslösen.
- Depressionen und Schlafstörungen: wirken sich ebenfalls negativ auf die Gedächtnisleistung aus.
Lebensstil & Umwelt
- Bewegung: Regelmäßige körperliche Aktivität hält das Gehirn fit.
- Ernährung: Mediterrane Kost mit viel Gemüse, Obst, Fisch und Olivenöl gilt als schützend.
- Geistige Aktivität: Lesen, Spielen, Musizieren oder neue Dinge lernen regen das Gehirn an.
- Soziale Kontakte: Einsamkeit erhöht das Risiko – soziale Aktivitäten sind ein Schutzfaktor.
- Verzicht auf Rauchen und übermäßigen Alkoholkonsum: reduziert die Gefahr zusätzlich.

