Mentale Gesundheit stärken: Achtsamkeit und kleine Pausen
Die Pflege eines Menschen mit Demenz fordert viel Aufmerksamkeit, Geduld und Energie. Umso wichtiger ist es, die eigene mentale Gesundheit zu schützen. Achtsamkeit und kurze Pausen im Alltag können helfen, Stress abzubauen und wieder mehr innere Ruhe zu finden.
1. Achtsamkeit im Alltag
Achtsamkeit bedeutet, bewusst im Moment zu sein – ohne zu bewerten. Das gelingt auch in kleinen Schritten:
- ein paar tiefe Atemzüge
- bewusstes Wahrnehmen von Geräuschen oder Gerüchen
- kurze Momente der Stille
Schon wenige Minuten reichen aus, um das Nervensystem zu beruhigen.
2. Kleine Pausen einbauen
Pausen müssen nicht lang sein, um zu wirken. Hilfreich sind:
- ein kurzer Blick aus dem Fenster
- eine Tasse Tee in Ruhe
- ein paar Dehnübungen
- ein Spaziergang um den Block
Diese Mini-Auszeiten unterbrechen Stressmuster und geben neue Kraft.
3. Eigene Bedürfnisse ernst nehmen
Viele pflegende Angehörige stellen sich selbst hinten an. Doch mentale Gesundheit ist ein wichtiger Teil guter Pflege. Wer für sich sorgt, kann besser für andere da sein.
4. Unterstützung nutzen
Achtsamkeits-Apps, Entspannungskurse oder Gespräche mit Beratungsstellen können helfen, den eigenen Alltag bewusster zu gestalten und Überforderung frühzeitig zu erkennen.
5. Kleine Schritte, große Wirkung
Regelmäßige Mini-Pausen und achtsame Momente sammeln sich über den Tag hinweg an – und stärken langfristig die seelische Widerstandskraft.

