Schlafstörungen bei Demenz – Ursachen und Hilfen
Schlafprobleme sind bei Menschen mit Demenz weit verbreitet. Viele Betroffene schlafen unruhig, wachen nachts häufig auf oder sind tagsüber sehr müde. Das belastet sowohl die Erkrankten als auch ihre Angehörigen.
Mögliche Ursachen
Veränderungen im Gehirn stören den natürlichen Schlaf-Wach-Rhythmus. Auch Schmerzen, Angst, Unruhe, Nebenwirkungen von Medikamenten oder zu wenig Bewegung am Tag können Schlafstörungen verstärken. Manchmal fehlt zudem eine klare Tagesstruktur oder ausreichend Tageslicht.
Was helfen kann
Feste Tagesabläufe geben Orientierung und Sicherheit. Bewegung, frische Luft und Tageslicht fördern den Nachtschlaf. Am Abend helfen ruhige Rituale wie leise Musik, Vorlesen oder gedämpftes Licht. Die Schlafumgebung sollte ruhig, sicher und vertraut sein. Medikamente sollten nur nach ärztlicher Abklärung eingesetzt werden.
Fazit
Schlafstörungen bei Demenz sind belastend, lassen sich aber oft positiv beeinflussen. Struktur, Ruhe und ein verständnisvoller Umgang können den Schlaf verbessern und den Alltag für alle Beteiligten erleichtern.

