Kann man Demenz vorbeugen? Aktuelle Erkenntnisse

Viele Menschen fragen sich, ob man Demenz verhindern oder zumindest hinauszögern kann. Eine Garantie dafür gibt es zwar nicht, doch aktuelle Studien zeigen, dass bestimmte Lebensgewohnheiten das Risiko deutlich beeinflussen können.

Bewegung und körperliche Aktivität

Regelmäßige Bewegung wirkt sich positiv auf die Durchblutung des Gehirns aus. Spaziergänge, Radfahren, Schwimmen oder leichte Gymnastik unterstützen Herz, Kreislauf und Gehirnfunktionen. Schon moderate Bewegung mehrmals pro Woche kann einen wichtigen Beitrag leisten.

Geistige Aktivität

Das Gehirn profitiert davon, wenn es regelmäßig gefordert wird. Lesen, Rätsel lösen, neue Fähigkeiten lernen oder soziale Gespräche führen halten den Geist aktiv. Besonders hilfreich ist es, immer wieder neue Dinge auszuprobieren.

Gesunde Ernährung

Eine ausgewogene Ernährung unterstützt die Gehirngesundheit. Viel Gemüse, Obst, Vollkornprodukte, Nüsse und gesunde Fette gelten als förderlich. Auch ausreichend Flüssigkeit spielt eine wichtige Rolle.

Soziale Kontakte

Menschen, die regelmäßig soziale Kontakte pflegen, haben häufig ein geringeres Risiko für kognitive Einschränkungen. Gespräche, gemeinsame Aktivitäten und soziale Teilhabe fördern geistige und emotionale Gesundheit.

Gesundheitliche Risikofaktoren beachten

Erkrankungen wie Bluthochdruck, Diabetes oder Herz-Kreislauf-Probleme können das Demenzrisiko erhöhen. Eine gute medizinische Behandlung und ein gesunder Lebensstil können helfen, diese Risiken zu reduzieren.

Fazit

Demenz lässt sich nicht immer verhindern, doch ein gesunder Lebensstil kann das Risiko deutlich verringern. Bewegung, geistige Aktivität, soziale Kontakte und eine ausgewogene Ernährung tragen dazu bei, das Gehirn möglichst lange gesund zu erhalten.

Angela Preiss
Author: Angela Preiss

Fortbildung Alltagsbegleiter in der Demenzbetreuung, Fortbildung Gerontophsychiatrische Fachkraft