Alltag mit Demenz: Die Kraft von Routinen und Ritualen
Menschen mit Demenz fühlen sich im Alltag oft unsicher, weil Erinnerungen verschwimmen und Orientierung verloren geht. Routinen und Rituale können hier helfen: Sie schaffen Struktur, geben Sicherheit und erleichtern den Umgang mit täglichen Aufgaben.
Warum Routinen wichtig sind
- Vorhersehbarkeit: Wiederkehrende Abläufe reduzieren Verwirrung und Stress.
- Sicherheit: Klare Strukturen vermitteln das Gefühl von Kontrolle.
- Entlastung: Angehörige profitieren ebenfalls von festen Abläufen.
Praktische Beispiele für Routinen
- Fester Tagesrhythmus: Aufstehen, Mahlzeiten und Schlafenszeit möglichst immer zur gleichen Uhrzeit.
- Wiederkehrende Rituale: Ein Guten-Morgen-Lied, gemeinsamer Nachmittagskaffee oder ein Abendspaziergang.
- Einfache Orientierungshilfen: Kalender, Uhren oder beschriftete Schränke unterstützen den Alltag.
Rituale mit emotionaler Bedeutung
Kleine Gesten können große Wirkung haben: ein Gebet, ein Lied, das tägliche Vorlesen oder das gemeinsame Gießen der Blumen. Solche Rituale fördern Geborgenheit und positive Erinnerungen.

