Digitalisierung in der Pflege: Tablets, Apps und smarte Lösungen
Digitale Technologien können den Pflegealltag spürbar erleichtern – für Menschen mit Demenz ebenso wie für Angehörige und Betreuungspersonen. Richtig eingesetzt, schaffen sie mehr Sicherheit, Struktur und Entlastung.
1. Tablets und Apps im Alltag
Tablets lassen sich intuitiv bedienen und bieten viele Möglichkeiten: Erinnerungs-Apps für Termine oder Medikamente, Foto- und Musikprogramme zur Aktivierung sowie Videoanrufe für den Kontakt mit Familie und Freund*innen.
2. Orientierung und Sicherheit
Digitale Kalender, Uhren mit Datum und Tageszeit oder GPS-gestützte Lösungen können helfen, Orientierung zu geben und Sicherheit zu erhöhen – besonders bei Weglauftendenzen.
3. Smarte Assistenzsysteme
Smart-Home-Technologien wie automatische Beleuchtung, Herdabschaltungen oder Bewegungsmelder unterstützen ein sicheres Wohnen. Sie greifen im Hintergrund und entlasten Pflegepersonen, ohne zu bevormunden.
4. Entlastung für Angehörige
Apps zur Pflegeorganisation, Dokumentation oder Terminplanung helfen, den Überblick zu behalten und Aufgaben zu teilen. Auch digitale Beratungsangebote gewinnen an Bedeutung.
5. Technik mit Augenmaß
Digitale Lösungen sollten immer an die individuellen Fähigkeiten angepasst werden. Einfachheit, Datenschutz und persönliche Begleitung sind entscheidend für den Erfolg.
Fazit
Digitalisierung ersetzt keine menschliche Zuwendung, kann den Pflegealltag aber sinnvoll ergänzen. Tablets, Apps und smarte Technik schaffen mehr Sicherheit, Struktur und Freiräume im Alltag mit Demenz.

