Was im Gehirn bei Alzheimer passiert
Alzheimer ist die häufigste Form der Demenz. Sie beginnt oft schleichend – mit Vergesslichkeit, Sprachstörungen oder Orientierungsproblemen. Doch was passiert eigentlich im Gehirn, wenn Alzheimer entsteht?
Eiweißablagerungen im Gehirn
Bei Alzheimer lagern sich bestimmte Eiweiße im Gehirn ab:
- Beta-Amyloid bildet sogenannte Plaques zwischen den Nervenzellen.
- Tau-Proteine verklumpen innerhalb der Nervenzellen zu Faserbündeln.
Diese Ablagerungen stören die Kommunikation der Nervenzellen und führen nach und nach zu deren Absterben.
Schrumpfung des Gehirns
Durch das Absterben von Nervenzellen verkleinern sich wichtige Hirnareale – vor allem der Hippocampus, der für Gedächtnis und Lernen zuständig ist. Das erklärt, warum Betroffene sich zunehmend schlechter erinnern können.
Folgen für Betroffene
- Anfangs: Vergesslichkeit und Schwierigkeiten bei Alltagsaufgaben
- Später: Sprachprobleme, Orientierungslosigkeit, Veränderungen im Verhalten
- In fortgeschrittenen Stadien: Verlust grundlegender Fähigkeiten wie Essen, Ankleiden oder Erkennen von Angehörigen

